Warum ich eine Hochzeit plötzlich doch in Betracht ziehe…
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Brautkleidkunde 4: Die Verschlüsse

Grundsätzlich haben sich drei Verschlussarten in der Brautmode etabliert. Knöpfe, Reißverschluss und Schnürung. In dieser Brautkleidkunde möchte ich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Verschlussart abwägen.

 

Der Reißverschluss: Der Reißverschluss kann entweder sichtbar oder unsichtbar vernäht sein. Er sorgt für einen guten Sitz und ist schnell auf- und zugemacht. Außerdem ist es eine sehr günstige Verschlussart. Leider ist er aber auch sehr unflexibel! Ist er zu eng, geht er eventuell nicht mehr zu oder quetscht ein und ist er zu weit, rutscht das Kleid herunter. Sollte man also im Gewicht schwanken, kann es sein, dass man knapp vor der Hochzeit dazu gezwungen ist das Kleid noch einmal ändern zu lassen.

Solltet ihr also ein Kleid mit Reißverschluss haben: Knapp vor der Hochzeit noch einmal probieren, damit es am Hochzeitstag keine böse Überraschung gibt.

 

Die Schnürung: Der große Vorteil an der Schnürung ist die Flexibilität. Das Kleid ist immer nur so eng wie es die Braut gerade haben möchte. Also nach dem Essen einfach etwas lockern. 😉 Außerdem wird auch gern bei einer Schwangerschaft auf ein solches Kleid zurückgegriffen. Die Schnürung ist immer sichtbar und in zwei Arten möglich: Entweder unterfüttert, wo ein Stoff unter der Schnürung ist oder die etwas gewagtere Schnürung ohne Futter, welche die unterliegende Haut sichtbar macht. Natürlich kann auch noch ein unterschiedlicher Effekt durch die dicke der Bänder erzielt werden. Der große Nachteil der Schnürung ist, dass die Handhabung weit aufwändiger ist als zum Beispiel beim Reißverschluss. Es dauert viel länger hineinzukommen. Außerdem sind Kleider mit Schnürung in der Regel etwas teurer, da die Produktion aufwändiger ist.

 

Die Knopfleiste: Außer der besonderen Optik lässt sich an einer Knopfleiste kein großer Vorteil finden. Immerhin kann das Kleid unerwünschterweise zwischen den Knöpfen aufklaffen und an den Stellen, wo das Brautkleid mehr spannt, könnten die Knöpfe unter der Belastung aufgehen. Außerdem sind die netten Helfer der Braut bestimmt nicht begeistert, 50 Knöpfe auf- und zumachen zu müssen (obwohl sie es für die Braut natürlich gerne tun würden 😉 )… Alleine der Zeitaufwand dabei…

Ich finde aber die Knopfleisten sooooo schön… Für mein zukünftiges Brautkleid ein absolutes MUSS. Daher bin ich froh, dass bei vielen Brautkleidern mit Knopfleiste ein Reißverschluss mitvernäht ist, der aber natürlich nicht sichtbar ist. So sind die Knöpfe zwar nur Zierde, aber praktischer ist es trotzdem!

Hat man ein Kleid mit Knopfleiste, bietet sich auch an, knapp vor der Hochzeit noch einmal hineinzuschlüpfen um es notfalls ändern zu lassen.

 

Welche Verschlussart findet ihr am schönsten?

Kennt ihr noch eine Verschlussart, die ich nicht genannt habe?

Schreibts in die Kommentare!

Denise
Denise
Gründerin dieses Blogs

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